Am 9. Mai 2026 wurde es wieder lebendig in der Tübinger Innenstadt. Künstler*innen brachten sich ein mit Performances, Ausstellungen, Aufführungen, Vorträgen, Talks und boten so Besucher*innen ein facettenreiches Programm.
Ort für Kunst e.V. beteiligte sich mit mehreren Beiträgen und Kooperationen an der Tübinger Kulturnacht.
KUNST-ORTE IN DER TÜBINGER KULTURNACHT
Drei Beiträge liefen im Rahmen des Kunst-Orte-Formats des Vereins: in Läden und Schaufenstern brachten Künstlerinnen ihre Kunst nahe ans Publikum und bezogen durch interaktive Formate die Tübinger Stadtgesellschaft in einen Dialog über relevante gesellschaftliche Themen ein:
1.) Im Village in der Hafengasse 4 bot INES DULAY-WINKLER zusammen mit FELIX GEBEL von 18:00-22:00 Uhr zum Thema Perspektivwechsel zum „Leer-Raum“eine Ausstellung und interaktives Programm mit einem Rap als Impulsvortrag, kreativ-philosophischem Talk und Mini-Workshop an. MEHR INFOS HIER KLICKEN
Die Collagen, die bei der Aktion entstanden sind, können HIER auf dem instagram Account von Ines Dulay-Winkler angeschaut werden.
Die Ausstellung ist noch bis 06.06.26 im Village zu sehen.


2.) In der Buchhandlung Rosalux, Lange Gasse 27, bietet SOPHIE LINDE mit der Ausstellung „Gesichter des Widerstands“vom 05. bis 16.05. ein offenes Forum für die Auseinandersetzung mit Tübinger Stadtgeschichte und gesellschaftlicher Verantwortung. Gezeigt werden Porträtzeichnungen einiger auf dem Gräberfeld X des Tübinger Stadtfriedhofs bestatteter Opfer des deutschen Faschismus.
In der Kulturnacht war die Künstlerin von 18:00–22:00 Uhr anwesend und lud die Besucher*innen zum Austausch ein.
Um 18:30 Uhr gab es eine Begrüßung un Einführung. Im Dialog mit der Gastgeberin Ulrike Dahmen vermittelte Sophie Linde historische Hintergründe zum Gräberfeld X sowie den Schicksalen der Porträtierten. Musikalische Umrahmung: Duo Fondente.
MEHR INFOS HIER KLICKEN

3.) Im Schaufenster der Naturalien-Handlung „vom Faß“ an der Ecke Marktplatz/Marktgasse präsentierte FELICIA DULAY-WINKLER in der Kulturnacht ihre Arbeiten aus ihrer artist in residence Zeit im Atelier des Kunstlaboratoriums Weststadt.

KULTURAUSTAUSCH MIT KREMENTSCHUK IN DER KULTURNACHT
Zwei weitere Beiträge in Kooperation mit dem Kunstnest, Am Haagtor 3, griffen den künstlerischen Austausch mit Krementschuk und das „Postcard to a Friend “ Projekt auf.
1.) Von 17 bis 18 Uhr bot ANNA ARLAMOVA einen Malworkshop für Kinder an „Malen für die Kinder in Krementschuk„
Als Zeichen der Unterstützung und Solidarität für die ukrainischen Kinder wurden Ansichten von Tübingen oder eigene Motive im Postkartenformat gemalt und anschließend im Kunst-Nest Tübingen ausgestellt. Nach der Ausstellung werden die Postkarten in die Tübinger Partnerstadt Krementschuk verschickt, um den Kindern dort eine Freude zu bereiten und einen Austausch zwischen Kindergruppen anzuregen.


2.) Um 19 Uhr wurde die Ausstellung “Vom Neckar zum Dnipro- wir lieben Krementschuk“ im Kunst-Nest feierlich eröffnet. Vorbereitend für die Kulturnacht 2026 wurden Tübinger Ansichten wie auch Bilder von Tübingens Partnerstadt Krementschuk gemalt und für die Ausstellung zusammengestellt bzw. per Post an das Atelier Kunst-Nest Tübingen zugeschickt. Im Anschluss an die Eröffnung spielte das Musik Duo Levia.
Dauer der Ausstellung im Kunstnest: 09.05. – 30.06.2026



